Sony optimiert 4K-/HD-Liveproduktions-Workflows

Neue Lösungen ermöglichen eine effiziente Metadatenverwaltung und sorgen für optimierte, durchsuchbare, übertragbare Inhalte

Basingstoke, 23. April 2017: Sony erweitert die Funktionalität seiner 4K-/HD-Live-Produktions-Workflows durch eine neue Content-Management-Station und optimierte Funktionen für das Live-Produktions-Serversystem PWS-4500.

Mit der Einführung der neuen Content-Management-Station PWS-110CM1 stellt Sony jetzt einen Workflow bereit, der Metadaten berücksichtigt. So können Benutzer effizient und einfach nach Inhalten suchen, die zudem problemlos übertragen werden können.
„Sony optimiert die Lösungen für die 4K-/HD-Live-Produktion rund um die PWS-4500 immer weiter“, so Norbert Paquet, Sony Professional Solutions Europe. „Wir verbessern das gesamte System, das den 4K-/HD-Server umgibt, um schnellere und dynamischere Live-Produktionen zu ermöglichen, ob in HD, 4K oder HDR. So können wir die Ansprüche der Medienbranche und der Konsumenten von Live-Inhalten erfüllen.“

Metadatenbasierte Workflows eignen sich für große Live-Produktionen. Insbesondere wichtige Sportveranstaltungen, bei denen zahlreiche Kameras und Server von Ü-Wagen gesteuert werden, können enorm davon profitieren. Wenn die PWS-110CM1 und das aktualisierte PWS-4500-System (mit der Software-Version 2.3) zusammen verwendet werden, können Servernutzer Metadaten eingeben, Serverinhalte einem Netzwerk zuweisen, die Metadaten der Clips kategorisieren, die Clips nach Metadaten, Stichworten oder Sternebewertungen durchsuchen und Clips zwischen Servern sowie externen Geräten übertragen. Die neue Software für das System PWS-4500 verbessert dank der Optimierung der XAVC-Codierung für HD-S-Log3, HD HLG und 4K/HD PQ auch die HDR-Fähigkeiten. Version 2.2 unterstützt bereits 4K S-Log 3 und 4K HLG.

Die neuesten 4K-/HD-Kamerasysteme von Sony, also HDC-4300, HDC-4800 und HDC-P43, unterstützen die Live-Produktion in 4K/HD SDR/HDR sowie die Serie von BPU-Basisband-Prozessoren und das Serversystem PWS-4500. So entsteht ein leistungsstarkes Tool, das immer mehr Live-Produzenten auf der ganzen Welt nutzen.

Neben der Bildqualität sorgt Sony mit dem Share-Play-Betrieb auch für eine hohe Workflow-Effizienz. Hiermit können bis zu 10 Server miteinander verbunden werden, wodurch Anwender Playlists einfach erstellen und Clips und Aufnahmen vom Netzwerk aufrufen können. Dies beschleunigt den Schnitt und die Ausgabe von Highlights in Zeitlupe, denn Inhalte werden in Echtzeit über ein 10 Gbit/s schnelles Netzwerk, das den BPU-4800 mit dem Serversystem PWS-4500 verbindet, ausgetauscht.

Die Content-Management-Station PWS-110CM1 ist voraussichtlich ab Juli 2017 verfügbar und die Software-Version 2.3 für den PWS-4500 voraussichtlich im Juni 2017.


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