WERNING

Theatertechnik-Theaterbedarf

Werning ist eine traditionsreiche Firma für den Sektor Theatertechnik in Europa und wurde vor über 35 Jahren von Friedrich Werning gegründet. Wir bieten Ihnen einen kompetenten Service in den Bereichen der Bühnen-, Beleuchtungs- und Medientechnik, Installation, Planung und Organisation bis hin zur kompletten Ausstattung.

Übertitelungsanlagen werden seit vielen Jahren vornehmlich in Opernhäusern eingesetzt, um bei der Aufführung von Kompositionen in der Landessprache des jeweiligen Komponisten dem Publikum ein direktes Textverständnis zu vermitteln, ohne die Sprache selbst beherrschen zu müssen. Der Ansporn vieler Städte, internationale Festspiele bei sich zu beheimaten, stellt aber auch im Theaterbereich eine sprachliche Herausforderung an den Zuschauer dar.

Klassische Systeme findet man in Form von Textlaufbändern, die im oberen Portalbereich der Bühne ein- bis zweizeilige Übersetzungen des gesungenen oder gesprochenen Textes in Laufschriftanzeigen wiedergeben. Moderne Lösungen haben dieses Format inzwischen vielerorts abgelöst. Drei Varianten möchten wir hier näher vorstellen.

Die erste Umsetzung beinhaltet den Einsatz von mehreren Monitoren, die über oder neben dem Bühnenbereich platziert werden, damit sichergestellt wird, dass aus jeder Position des Zuschauerraumes jeder Gast auch Zugang hat. Abhängig von der Struktur der Spielstätte, werden ein zentraler Monitor im Großformat über der Bühne, jeweils ein bis zwei etwas kleinere links und rechts neben der Bühne und ein weiterer Monitor im Balkonbereich positioniert. Die Dateneinspeisung erfolgt über ein Notebook in dem Regiebereich. Ein solches System wurde kürzlich von der Firma Werning im TOBS, Theater Orchester Biel Solothurn, in der Spielstätte Biel erfolgreich implementiert.

Eine weitere Variante bietet der Einsatz von Projektoren. Da der Einsatz häufig auf das dunkle Bühnenportal erfolgt, sind hier Hochleistungsprojektoren mit 15.000 bis 20.000 ANSI-Lumen mit hoher Auflösung die beste Wahl. Unterschiedliche Objektive sorgen dafür, dass eine Abstimmung auf individuelle Projektionsentfernung und auf die Breite der Übertitelungsprojektion gewährleistet ist. Blendenschieber ermöglichen ein genaues Eingrenzen des Projektionsfeldes, damit die szenische Beleuchtung ungestört bleibt. Bei Passagen, in denen keine Übertitelung nötig ist, kann die Projektion streulichtfrei durch eine Schwarzklappe komplett verdunkelt werden. Die Projektoren werden vom zentralen Lichtsteuerpult in der Regie aus per DMX gesteuert.

Eine interaktive Möglichkeit ist die textliche Darstellung mit kleinen Monitoren in der Rücklehne der Sitze. Der einzelne Zuschauer bestimmt, ob er diese Option der textlichen Unterstützung nutzen möchte. Während der Vorstellung hat der Zuschauer die Wahl, in welcher Sprache er den textlichen Inhalt wiedergegeben haben möchte. Oder er kann den Bildschirm auch einfach ausschalten – wie es beliebt.

Inzwischen hat sich die Übertitelung an sich nicht nur durchgesetzt, zum Teil wird sie vom Publikum nahezu vorausgesetzt.

Zu unseren Kunden zählen
Staatsoper München • Nationaltheater Mannheim • Burgtheater Wien • Staatsoper Hamburg • Niedersächsisches Staatstheater Hannover • Saarländisches Staatstheater Saarbrücken • Hessisches Staatstheater Wiesbaden • Théâtre National de Strasbourg • Schauspielhaus Zürich • Königliches Konzerthaus Amsterdam • Bayrische Theaterakademie München • Folkwang Universität der Künste Essen • Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) • Norddeutscher Rundfunk (NDR) • Südwestrundfunk (SWR)


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