DIN - Haus der Normung, Berlin

Modernisiertes Konferenzzentrum mit Videokonferenz- und Präsentationstechnik

Rund 60.000 Sitzungsteilnehmer besuchen jährlich das Haus der Normung in Berlin. 2014 eröffnete das Deutsche Institut für Normung in seinem Berliner Hauptsitz ein erweitertes Konferenzzentrum mit fünf Konferenzräumen und einer Gesamtkapazität für über 800 Besucher am Tag. Die zum Einsatz kommende Präsentations-, Beschallungs- und Steuerungstechnik wird mit Touchscreens bedient. Das Konferenzzentrum bietet zudem ideale Bedingungen für Videokommunikation. Die Beratung und Konzeption, ausgerichtet an den individuellen Kundenbedürfnissen, sowie die Projektbetreuung der Telepresence-Lösung erfolgte durch den Key Account Manager Holger Blonski.

Der „Telepresence Immersive Room“ wurde speziell für Videokonferenzen designt. Er simuliert eine so realitätsnahe Gesprächsatmosphäre, dass man versucht ist, seinem Gegenüber die Hand zu reichen. In eine hochwertige Holz- und Glasmöblierung sind drei 70“ Bildschirme eingelassen, zu jedem gehört eine HD-Kamera und ein High-Quality-Lautsprecher mit 45 Grad Richtcharakteristik. Bei einer vierfachen Videoverbindung ist jede der drei Gegenstellen auf einem der Monitore zu sehen. Ein zusätzliches 47“ Display dient der Darstellung von Dokumenten oder Webseiten. Bei Nichtgebrauch wird es auf Knopfdruck hinter der Holzvertäfelung verborgen. In den spezialangefertigten Tisch sind zwei Grenzflächenmikrofone sowie drei Anschlussboxen für Notebooks und weitere Geräte integriert. Die Bedienung des Systems erfolgt über ein Apple iPad, was unter anderem die Steuerung durch Gesten ermöglicht. Zum Beispiel sind die drei Bildschirme modellhaft auf der Tablet-Oberfläche dargestellt, so dass der Nutzer das Bild jeder Gegenstelle einfach auf den gewünschten Bildschirm ziehen kann.

Mobile Telepresence-Units mit Anbindung an Cisco WebEx: 42“ Bildschirme dienen dem flexiblen Einsatz in verschiedenen Räumen. Eine Präsentation kann zeitgleich auf einem mobilen 80“ Monitor gezeigt werden. Aufgrund unterschiedlicher Bestuhlungsszenarien wurden drahtlose Grenzflächenmikrofone gewählt. Die Audioqualität gewährleisten Echocanceller und Audio DSP mit einer an die Raumbedingungen angepassten Programmierung.

Die Telepresence-Infrastruktur besteht aus einer Multipoint-Control-Unit, die gleichzeitig bis zu 20 (HD) oder 40 Gegenstellen (SD) miteinander verbinden kann. Dank weiterer Komponenten und Konfiguration können Telepresence-Teilnehmer auch mit WebEx-Nutzern konferieren. PRO VIDEO schuf dafür die infrastrukturellen Grundlagen. Der Kunde kann mit einem zentralen Managementsystem alle Komponenten kontrollieren sowie Konferenzen planen. Bis zu fünf Konferenzen können gleichzeitig aufgezeichnet und später online ausgewählt werden.


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