Hauptstaatsarchiv, Weimar

Thüringer Hauptstaatsarchiv: hier wird Geschichte lebendig

Das Thüringer Hauptstaatsarchiv in Weimar hat sich für einen Touch-Info-Point von VST entschieden. „Das ist schon ein tolles Ding“, freut sich eine Mitarbeiterin desThüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar. Worüber sie sich freut? Über den Touch-Info-Point von VST natürlich. Denn der erweckt vermeintlich staubtrockene Archiv-Inhalte zum Leben. So wurden den Besuchern der Ausstellung über Schule in Zeiten des Nationalsozialismus etwa zusätzlich zu den entsprechenden Urkunden, Schriftstücken oder Bildern auch noch unmittelbareren und lebendigeren Möglichkeiten der Vermittlung von Geschichte eröffnet.

Und Hand aufs Herz: Es macht doch einen Unterschied, ob man nur ein Dokument hinter Glas betrachtet, aus dem hervorgeht, dass es jüdischen Kindern ab einem bestimmten Zeitpunkt der NS-Diktatur verboten war, die Schule zu besuchen, oder ob hier jemand seine persönliche Geschichte erzählt. Deshalb haben sich die Mitarbeiter des Thüringer Hauptarchivs auch dafür entschieden, eine jüdische Zeitzeugin zu Wort kommen zu lassen, die im „Dritten Reich“ im Schulalter gewesen war.

Mehr als 20 Regalkilometer aus elf Jahrhunderten lagern auf zwei Standorte verteilt im Weimarer Hauptstaatsarchiv – die älteren am Beethovenplatz, die neueren ab 1920 im ehemaligen Marstall, wo auch der VST Touch-Info-Point zu finden ist. Wer aus einer solchen Fülle an sich unanschaulichen Materials ansprechende Ausstellungen gestalten will, der steht vor einer Herausforderung. Wohl auch deshalb haben sich die Weimarer Archivare für einen Touch-Info-Point von VST entschieden.

Wie bei einem iPad in Großformat ist es nun möglich, anschaulichere Präsentationstechniken auf die oft eher theoretischen Themen anzuwenden. Mit Hilfe von Bildern, Filmen oder etwa auch Ratespielen kann der Besucher interaktiv in die Geschichte eintauchen. Leicht in der Bedienung, können die Inhalte dieser zusätzlichen virtuellen Ausstellungsfläche je nach Bedarf dank einer benutzerfreundlichen Software wie bei einem Baukasten neu gesetzt und kombiniert werden. Und sollten doch einmal Probleme auftreten, steht die in Thüringen ansässige Firma als schneller und kompetenter Partner ihren Kunden zur Seite.

Zum Credo von VST gehört es, eine leichte Anwendbarkeit bei höchstem technischen Niveau zu garantieren. Für eine Institution wie in Weimar, zu deren Klientel vor allem Schulklassen, Touristen oder Historiker, aber auch interessierte Senioren gehören, ist das ein Muss. Das Archiv hat sich letztlich für ein schwarzes Pult mit einem 32-Zoll-Display entschieden. Je nach Kundenwunsch liefert VST den Touch-Info-Point in verschiedenen Formen, Farben und Displaygrößen.